Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppen umfassen drei Zeiteinheiten:

21.04.2012, 9:00 - 10:30 h
21.04.2012, 17:00 - 18:30 h

22.04.2012, 9:00 - 10:30 h

Kurs 1: Gerhard Beilharz: Choroiflöten.
Eine neue Flötenfamilie für das Spielen in Gruppen oder Schulklassen. – Selbsterfahrung und methodische Gesichtspunkte für die Klassenstufen 1 bis 5. – Erkundungen mit Intervallflöten, pentatonischen Flöten und Choroi-C-Flöten. – Falls vorhanden, eigene Flöten mitbringen.

Kurs 2: Reinhild Brass und Gerburg Fuchs: MUSIK ist Bewegung, BEWEGUNG ist Musik, MUSIK ist BEWEGUNG.
Bei jedem Kind weckt der Klang, die Stimme, das Instrument eine andere Art von Bewegungsimpulse. Das Zuhören zu vertiefen, auf die einzelnen Hörwege zu lauschen, eröffnen ungeahnte Chancen mit und nach dem dialogischen Ordnungsprinzip zu arbeiten. Wir legen nicht die Ordnung fest, sondern vertrauen, dass aus der Situation und im gemeinsamen Schaffensprozess eine Ordnung entsteht in dem Einzelnen und im Miteinander. Alles dies geschieht aus dem Moment der Stille, die über den Verlauf eines Prozesses entscheidet, wie und was wir tun. Die Struktur entzündet das Spiel! Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf das „Jetzt“ .

Inhalt der drei Workshops:
- Arbeit an der Präsenz
- Die Qualität des Hörens entdecken
- Hör- , Klang-, Stimm-, Bewegungs- Räume spielerisch schaffen

Bitte bequeme Kleidung und leichte Bewegungsschuhe mitbringen. (Am liebsten Barfuß!!!)

Kurs 3: Fenneken Francken: Klänge, Töne, Spiel und Bewegung.
Wie kann man schon mit den einfachsten musikalischen Mitteln und Aufgaben wesentliche musikalische Qualitäten ansprechen, so dass wir oder die Kinder durch die Schönheit der Musik berührt werden und wirklich anfangen zu hören und "ernst" zu spielen? Klangimprovisationen mit neuen Instrumenten aus Metall und Holz (Bleffert) und Stimme; Spiel und Bewegung; Musikalische Formen, die lebendig sind und nicht ausgedacht, im Moment entstehen lassen; Einsteigen in ein vertieftes Hörerlebnis. Die Sinnestätigkeit im Hören und Spielen untersuchen. Die Spiele und Übungen dienen zur eigenen musikalisch-schöpferischen Entwicklung, sie sind Grundlage und Anregung für Improvisationen als Kunst. Ebenso sind sie geeignet für die Arbeit mit Kindern. Dabei geht es um die spezifische Bedeutung für verschiedene Altersstufen. Für Erzieher, Gruppen- und Klassenlehrer, Musiktherapeuten, Musiker und Interessenten.

Kurs 4: Juan Carlos Otálora: Rhythmus als Mittel der Selbsterkenntnis.
Was geschieht im Menschen, wenn das Rhythmische intensiv und bewusst erlebt wird? Wie ist das Verhältnis zwischen den verschiedenen rhythmischen Kulturen und der Entwicklung des Kindes?
Die Body-Percussion als didaktische Mittel: Wir werden die Musik auf unseren Körper übertragen. Wir werden unseren Körper als rhythmisches Instrument entdecken und erleben. Rhythmische Strukturen aus unterschiedlichen Kulturen werden unseren Weg zur Body-Percussion als Unterrichtsmittel begleiten.

Kurs 5: Stephan Ronner: Wie Bewegungsimpulse Musik freisetzen … vom sinngeleiteten Dirigieren … wie wir mit authentischen Bewegungen Klänge und Melodien auf den Weg bringen und gestalten können … .
Jeder unterrichtende Mensch ist – ob bewusst oder unbewusst – Dirigierender und in dieser Funktion wirksam! Der ganze Mensch spricht durch sein Bewegungskostüm, der ganze Mensch ist Ausdruck und Signal für andere: jederzeit wirken wir und erzeugen in dieser Wirkung Impulse im Gegenüber. Beim Singen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind wir als Unterrichtende in besonderem Maße herausgefordert aus unserem gesamten Bewegungskostüm heraus die angemessenen Impulse zu geben, Melodien zum wachsen und aufblühen zu bringen, Klangflüsse zu lenken, Hörräume zu plastizieren.
Entdecken wir unseren inneren Dirigenten und verhelfen ihm zum Ausdruck, zur Impulsvermittlung: Musik ist Bewegung!

Kurs 6: Nico Schloß: HipHop-Tanz in Begegnung mit der Szenischen Interpretation.
Mit einer kurzen Hinführung mit Advance Organizer zum historischen, örtlichen, gesellschaftlichen, musikalischen ... Kontext der HipHop-Szene wird der Kurs eingeleitet.
Im Hauptteil wird sich zur Musik aufgewärmt, mithilfe von Rollenkarten wird sich in verschiedenen Nations/ Posses/ Crews der HipHop-Szene kollektiv eingefühlt bzw. werden diese tänzerisch umgesetzt, werden Uprocks erlernt sowie selbst entwickelt und es werden alle Bewegungssequenzen des Seminars zu einer kurzen choreografischen Szene zusammengefügtt.
Als Abschluss des Kurses soll es zu einer kurzen Reflektion zum Thema „Einfluss von Gewaltdarstellungen im HipHop auf Jugendliche“ kommen.

Kurs 7: Gil Soyer: Eurythmie - Hörendes Bewegen und sichtbares Klingen.
In der Eurythmie geht der Sinneseindruck unmittelbar in Bewegung über, Resonanz wird zu bewusst ergriffener Tätigkeit. Formen und Bewegungen werden zu Sinnesorganen. Zwischenräume werden gestaltbar.
In diesem Sinne wollen wir uns übend betätigen. Dabei werden wir immer pädagogische Aspekte berücksichtigen, zum Beispiel:
Welche Resonanzfähigkeiten sollen wir in welcher Altersstufe fördern? Wie können wir die Hörfähigkeit entwickeln helfen? Für diesen Kurs sollten Sie neben Gymnastikschuhen viel Bewegungsfreude mitbringen!

Kurs 8: Britta Stolze: Eisentriangel schmieden.
In Gemeinschaftsarbeit werden wir Eisentriangel kalt schmieden.Wir werden an zwei Ambossen schmieden.
Fragestellungen begleiten uns in den Themenfeldern Material, Rhythmus und Ich - Struktur im Klangwerdeprozess.
Feste Schuhe mitbringen und 7 Euro Materialkosten. Die Gruppengröße ist auf maximal 10 Teilnehmer/innen begrenzt.

Kurs 9: Martin Tobiassen: Quartenstimmung – Musik in der Zeit um das 10. Lebensjahr.
Der Kurs richtet sich vor allem an Klassen- und Musiklehrer/innen der Unterstufe, kann aber auch von Instrumentalpädagog/inn/en und solchen im Bereich Tanz/Rhythmik mit Gewinn belegt werden. Intervallstimmungen als „Sammelbegriffe“ für spezifische Weisen des Musik-Erlebens in Menschheitsgeschichte und individueller Biographie hat Rudolf Steiner für die Lehrer/innen der ersten Waldorfschule als etwas geschildert, „das hinter allem Unterrichte steht“ (Steiner, Das Tonerlebnis im Menschen, 2. Vortrag, Einleitung). Musikalisches Erleben wird damit als Ausdruck menschlicher „Gesamtbefindlichkeit“ gesehen. Die Quartenstimmung wird als besonders interessante Stufe im Übergang zwischen der mehr im Umkreis lebenden Quinten- und der als Innenerlebnis geschilderten Terzenstimmung beschrieben.
In verschiedenen Disziplinen wie Singen, Instrumentalspiel, Spiel/Bewegung/Tanz, durch den Austausch eigener Erlebnisse sowie Textstudium der wenigen Quellen erkunden wir das „Gelände“ und fragen uns nach der Bedeutung dieser Stufe für das weitere Leben.

Kurs 10: Peter Waller: Dem Kindsein Raum verschaffen - Ins Spiel, in Bewegung kommen.
Spiel ist ein Keim. Es weckt und stärkt das menschliche Miteinander, fördert Aufmerksamkeit und Selbsterfahrung. Wir spielen mit unseren Körpern, unserer Stimme, einfachen Klanginstrumenten (Steine, Hölzer, Metallinstrumenten ...) und Überraschungen. Ansätze aus dem Musikunterricht, der Spielstunde vor allem der Unterstufe werden einbezogen.
Bitte Gymnastikschuhe o.ä. mitbringen.

 

 

 

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